Beim Barfussgehen und mit Barfussschuhen die Fussgesundheit unterstützen


 

Warum ist Barfuss gehen gut?


 

Die sogenannte Barfüssigkeit war über lange Zeit die natürliche Art der Fortbewegung des Menschen. Erst seit einigen hundert Jahren tragen Menschen festes Schuhwerk, um ihre Füsse vor Schmutz und Verletzungen zu schützen. Gute Schuhe Schuhe, die passen und nirgendwo drücken, sind daher besonders wichtig, um die Füsse bei jedem Schritt in ihrer natürlichen Form zu belassen.

Um die Fussmuskulatur zu stärken und Fehlstellungen wie Knick-, Senk- oder Spreizfüssen vorzubeugen, ist es wichtig, dass die Füsse unterschiedliche Untergründe spüren und dabei verschiedene Bewegungen ausführen. So müssen Sie das Gleichgewicht ausbalancieren und sich beispielsweise mit den Zehen festkrallen. Diese Bewegungswechsel können sowohl die Fussmuskulatur selbst als auch die Beinmuskulatur stärken und sich dadurch bis zu den Bandscheiben und zur Wirbelsäule positiv auswirken. Ein ausgeprägtes Fussgewölbe, das Sie beim Laufen ohne Schuhe trainieren können, federt zudem Ihre Schritte ab und wirkt ähnlich wie eine dämpfende Schuhsohle.


 

 

 

Ziehen Sie also ruhig häufiger einmal Ihre Schuhe aus und laufen sie – wo immer es Ihnen möglich ist – barfuss, um Ihre Füsse zu trainieren und deren Gesundheit zu fördern. Am Abend freuen sich Ihre Füsse schliesslich über ein warmes Fussbad und die Pflege mit einer wohltuenden Creme. Auch eine Pediküre können Sie durchführen, um Ihren Füssen etwas Gutes zu tun. Leiden Sie unter Fuss- oder Rückenschmerzen, sollten Sie sich langsam an das Barfusslaufen herantasten und Ihre Belastungsgrenzen berücksichtigen. Sofern Sie Einlagen tragen oder Diabetiker sind, ist es zudem ratsam, mit Ihrem Arzt Rücksprache zu halten, ob sich das Barfusslaufen für Sie eignet.

 

Der Ballengang

Häufig kann man lesen, dass man den Barfussgang erst erlernen müsse. Und tatsächlich unterscheidet sich das Gangbild eines Schuhträgers von dem eines Barfussläufers: Da Sie die verschiedenen Untergründe beim Laufen mit normalen Schuhen kaum spüren, rollen Sie in der Regel von der Ferse bis zum Ballen gleichmässig über den ganzen Fuss ab. Die Sohle dämpft dabei den Auftritt der Ferse ab.

Beim Barfussgehen kann man eine andere Bewegungsabfolge beobachten, den sogenannten Ballengang. Hierbei wird der vordere Fussbereich zuerst aufgesetzt, wodurch die Fussgelenke, die Knie und auch die Wirbelsäule geschont werden können. Dieses Schreiten können Sie am besten lernen, indem Sie es einfach ausprobieren und sich dabei auf das Gehen konzentrieren.


 

Das Barfussgefühl auch im Alltag erleben


 

Wenn Sie gern jeden Tag oder beim Sport wie barfuss gehen möchten, jedoch nicht ganz auf Schuhe verzichten wollen, sind Barfussschuhe eine gute Möglichkeit, das Gefühl auf allen Wegen zu geniessen. Geschützt vor Schmutz, Splittern oder von der Sonne aufgeheizten Gehwegen können Sie auch zum Einkaufen oder beim Spaziergang im Park die ursprüngliche Art des Laufens ausprobieren. Die weiche, flexible Sohle des Barfussschuhs BALLOP von Arthroven bietet Ihren Füssen jede Menge Bewegungsfreiheit und kann sie vor spitzen Untergründen schützen. Zudem bietet Ihnen eine profilierte Gummisohle einen guten Halt beim Gehen.

Der Vorteil eines Barfussschuhs ist vor allem seine Dehnbarkeit. Sie können ihn zusammendrücken und falten, er wird immer wieder in seine Ursprungsform zurückfinden. Beim Gehen profitieren Ihre Füsse von den flexiblen und besonders leichten Materialien: Das dehnbare Spandex auf der Oberseite und die dünne Sohle aus Gummi bieten Ihnen Bewegungsfreiheit und Tragekomfort in alle Richtungen. Dank eines Klettverschlusses können Sie Barfussschuhe stets ideal an Ihren Fuss anpassen und einen leichten Ein-und Ausstieg geniessen.

Ist ihr Barfussschuh einmal nass geworden, ist das kein Problem: Das schnelltrocknende Material ist schnell wieder einsatzbereit. Durch ihre Luftdurchlässigkeit können Sie die Schuhe auch im Sommer tragen, das geruchsneutrale Spandex kann einer übermässigen Schweissbildung vorbeugen. Darüber hinaus eignen sich Barfussschuhe sogar als Badeschuhe am Strand: Ihre Füße können Sie damit vor heissem Sand, spitzen Steinen und See- oder Meeresbewohnern schützen. Nach dem Baden trocknen Ihre Schuhe schnell wieder.

 

So pflegen Sie Barfussschuhe richtig:

  • Bei leichten, trockenen Verschmutzungen reicht es, die Schuhe mit einer Bürste zu reinigen.
  • Bei stärkeren Verschmutzungen können Sie zunächst auf dem Etikett ablesen, ob Ihre Barfussschuhe waschbar sind. Dann ist die Reinigung bei niedrigen Temperaturen und ohne Schleudergang in der Waschmaschine möglich. Empfehlenswert ist ein Wäschenetz.
  • Nicht waschbare Modelle können Sie mit einem feuchten Tuch abwischen oder in lauwarmem Wasser per Hand ausspülen.
  • Zum Trocknen sollten Sie eventuell vorhandene Einlegesohlen herausnehmen.
  • Lassen Sie Ihre Schuhe vor dem Tragen stets komplett durchtrocknen.

Probieren Sie das Barfusslaufen doch selbst einmal aus – ganz ohne Schuhe oder für erhöhte Sicherheit mit Barfussschuhen. So können Sie bei jedem Schritt ganz nebenbei Ihre Fuß- und Beinmuskulatur stärken und Ihre Wege mit allen Sinnen wahrnehmen.


 

Wie können Sie Ihre Fussgesundheit unterstützen?


 

Auf dem Barfusspfad unterwegs

Ein Barfusspfad ist eine gute Möglichkeit, um das Laufen ohne Schuhe auch ausserhalb der Wohnung auszuprobieren oder das Tragegefühl mit Barfussschuhen zu testen. Auf extra dafür angelegten Wegen können Sie wortwörtlich über „Stock und Stein“ gehen. Unterschiedliche Wege und Bereiche mit verschiedenen Untergründen bieten Ihnen viele Sinneseindrücke, die die Wahrnehmung und die Entspannung fördern können – ob Sie das Kitzeln des weichen Grases spüren, die Wärme des Holzes wahrnehmen oder sich auf Kieselwegen vorsichtig vorantasten. Auch kleine Bäche mit fliessendem, kaltem Wasser oder stehende, von der Sonne angewärmte Teiche laden zum Barfussgehen ein.


 

Fussübungen

Um die Fussmuskulatur zu stärken und die Beweglichkeit der Zehen zu verbessern, können Sie beispielsweise im Sitzen versuchen, kleine Gegenstände mit den Füßen vom Boden aufzuheben. Machen Sie es sich dafür auf dem Sessel gemütlich und versuchen Sie zunächst, ein weiches Tuch mit den Zehen zu greifen. Etwas schwieriger wird es, wenn Sie probieren, einen Korken oder einen Stift mit dem Fuss aufzunehmen.

Auch das Rollen über genoppte Bälle oder Massageroller mit den Fusssohlen kann die Muskulatur trainieren und die Entspannung bis in die Zehenspitzen fördern.